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Aspekte bei der Erstellung einer Stoffbilanz für eine PEM-Brennstoffzelle



Kurzzusammenfassung

Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM)-Brennstoffzellen stehen kurz vor der Markteinführung als - zumindest potenziell - besonders umweltfreundlicher Fahrzeugantrieb. Durch die Verwendung von Wasserstoff als Energieträger arbeiten sie örtlich praktisch schadstofffrei.

Um die Umweltauswirkungen vollständig beurteilen zu können, ist es darüber hinaus auch notwen­dig, neben der Erzeugung des Energieträgers und dem Betrieb auch die Herstellung der Brennstoffzelle in die Betrachtung mit einzubeziehen.

Dazu müssen die verschiedenen Stoffströme bei der Produktion untersucht werden. Unter den verschiedenen Materialien, aus denen sich eine Brennstoffzelle zusammensetzt, kommt dabei den Platingruppen-Metallen (PGM oder auch Platinmetalle) die größte Bedeutung zu.

Da die PGM in der Erdkruste nur in sehr geringer Konzentration vorkommen, lassen sie sich nur mit großem Aufwand gewinnen. Damit entstehen die meisten Umweltauswirkungen, die zur Herstellung einer PEM-Brennstoffzelle nötig sind, durch die Verwendung dieser Edelmetalle.

Im Interesse einer möglichst geringen Umweltbelastung, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen, sollte eine Reduzierung des Edelmetall-Bedarfs bei der Herstellung von Brennstoffzellen das vorrangige Ziel der Forschung sein.



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